Kommende udstilling Kettinge

SCOUT KETTINGE 2019

Entdeckungen! NEUE INTERNATIONALE KÜNSTLER AUS BERLIN.

VIDEO ART | MIXED MEDIA | PAINTING | DRAWING | SCUPLTURE

12. Oktober-16.Dezember Alle sind herzlich willkommen.

Malatsion (FR) | Marko Kusmuk (BA)| Ralf Haynen (NL) | Iveta Tomanova (SK)|
Danny Frede (DE)| Helena Mark (FI)| Bojan Hocevar (DE)| Carmen Arrabal (ES)|
Alexandra Slava (UA)| Carolin Weinert (DE) | Teresa Casanueva (DE) | Joana Lucas (PT) | Leonor Ruiz Dubrovin (ES)| Ricardo Meyer (DE) | Gudrun Fischer Bomert (DE)|

Klicken Sie hier, um die Arbeiten in unserem Webshop anzusehen.

Über die Ausstellung

Galleri Heike Arndt DK präsentiert die jährliche Ausstellung Opdagelser („Entdeckungen“), die neue künstlerische Wege erforscht und immer interessante Überraschungen beinhaltet. Diese Werke zeugen, mit ihrer Vielfalt in Materialien und Techniken, von den Geschichten, Hintergründen und den Reisen der Künstler. Opdagelser bietet die Möglichkeit an, über die Gegenwart und den Menschen an sich, zu reflektieren. Wir präsentieren einen Einblick in eine poetische und urbane Komplexität mit einem spielerischen Sinn von Humor, der oft sowohl eine örtliche als auch internationale Relevanz hat.

Über die Künstler

Jeder Künstler/in hat eine besondere Verbindung zu den nordischen Ländern und der Berliner Kunstszene, wo sie entweder gearbeitet oder ihren Wohnsitz haben. In Opdagelser debütieren die Mehrzahl der Künstler in Dänemark und ihre Anwesenheit auf der Insel Lolland-Falster wird einen eindrucksvollen Beitrag zur regionalen und nationalen Kunstszene leisten.

Regionale Verankerung

Mit der Ausstellung hoffen wir, den Bürgern auf Lolland Falster und in der Region, ein interkulturelles und künstlerisches Erlebnis mit internationalen Künstlern, die vielleicht schon auf dem Weg zur internationalen Kunstszene sind, anbieten zu können. Diese Künstler besuchen unsere Region weil sie unser Ausstellungskonzept anspricht und sie gerne mit Inspiration zum Kulturaustausch beitragen möchten, sowohl zwischen den Künstlern als auch zum Dialog mit den Anwohnern und den Besuchern der Region.

Malatsion (FR)

Der biotechnologische Titel Genesis of my hybridization verrät die Reflexionen und die poetische Fantasie der Wissenschaftlerin in Malatsion. Hier paart sich verführerische Schönheit mit befremdender Künstlichkeit in diesen Herbarium inspirierten stilisierten, schwebenden Skulpturen.

Marko Kusmuk (BA)

Kusmuk aquarelliert Porträts gehörloser Personen, die in einer bichromen Welt gefangen sind. Bilder von Gebärden der Hände zeigen ihre einzigen Mittel, sich mit der eindringenden Außenwelt zu verständigen, während sie ein buntes, aktives Universum in sich tragen.

Ralf Heynen (NL)

Heynen’s Gemälde zeigen Frauen in einem nachdenklichen, kontemplativen Zustand, während sie unbekümmert. Waffen wie eine Einkaufstasche über der Schulter tragen. Waf-fen in solch ungewöhnlichem Kontext erscheinen harmlos und nicht kriegerisch.

Danny Frede (DE)

Der Kontrast geschlachteter Tierkörper mit jungen männlichen Akten erzeugt eine manieristische Ästhetik, durch die Brutalität geschönt wird. Klassisch im Motiv und hyperrealistisch ausgeführt, wirken die Fotos suggestiv und beunruhigend.

Helena Mark (FI)

Mit verspielten Keramikarbeiten in einem animierten Stil baut Mark eine Fantasiewelt aus organischen Formen und Figuren in Anlehnung an die Street Art Fashion. Dieses sorglose Puzzlespiel lädt ein, in ihre Welt und zurück in die Kindheit zu reisen.

Iveta Tomanová (SK)

Die figurativen Skulpturen von Tomanová sind meist völlig absorbiert von elektronischen Geräten wie dem Mobiltelefon, was sie daran hindert, wirklich miteinander zu interagieren. Die Geräte werden zur Quelle von Einsamkeit und Distanz.

Bojan Hocevar (DE)

Der Sarkasmus und die Widersprüchlichkeiten in Hocevars Werken fordern heraus – unheimliche und surreale Details zerschneiden eine undefinierte Wirklichkeit. Der Künstler kontert soziokulturelle Positionen und speist dunkle Ironie in eine helle, verblassende Welt ein.

Carmen Arrabal (ES)

Arrabal baut Szenerien, die historische Ereignisse einbeziehen und Fragen zur Sexualität aufwerfen. Ihre Installationen regen einerseits zur Rückkehr in die Kindheit an, während andererseits Verweise auf Kriegsführung, Geschlecht und brisante Themen den Betrachter in einen Zustand wechselnder Emotionen versetzen.

Alexandra Slava (UA)

Slavas klassische Bronzeskulptur vermittelt schmerzhafte menschliche Emotionen. Die Figur beruht auf der Idee, sich dem inneren Selbst in prekären Lebenssituationen zu stellen. Der Kontrast von Schmerz zur ästhetischen Erscheinung erzeugt im Betrachter ein Unbehagen.

Carolin Weinert (DE)

Weinert montiert Figuren von Flüchtlingen auf eine altmodische Spieldose, deren Wiegenlied als Metapher für Geborgenheit und Frieden
steht: Flucht als ein tägliches, gefährliches Unterfangen, das den problematischen Zustand der Menschheit zeigt.

Teresa Casanueva (DE)

In Zeichnungen fantastischer Architekturen stellt Casanueva eine neuartige Sicht auf Biologisch-Körperliches wie Dinghaftes und Gebautes vor. Durchbrochene Linien, als Koordinaten eines kartesianischen Raums, bilden fiktive Räume in die Bildtiefe.

Leonor Ruiz Dubrovin (ES)

Die Gemälde von Dubrovin zeigen anonyme Frauen. Durch den fast gewaltsamen Gebrauch des Spachtels und der dünnen Pinselstrich-
Technik hinterlässt sie den Betrachter unbehaglich und verwundert darüber, dass sich die Figuren verstecken und nicht erkannt werden wollen.

Ricardo Meyer (DE)

Meyers mehrschichtige, einfarbige Schuhsohlenabdrücke evozieren Insekten. Diese stehen bildhaft für das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur und apellieren an den Betrachter, über eigenen Handlungsbedarf nachzudenken.

Joana Lucas (PT)

Lucas’ fotorealistische Gemälde zeigen surreale Situationen, in denen Erschrecken, Angst und Verlorenheit mit den Stilmitteln des Comic visualisiert werden. Sie inszeniert ihre Bilder wie Theaterstücke mit Bühnenraum, Schattenbildern und Masken.

Gudrun Fischer-Bomert (DE)

Fischer-Bomerts Objekte aus transparenten Trinkhalmen treten als Lichtwolken in Neongrün auf. Greensleeves/Grünkleid bezieht sich auf ein englisches Volkslied, ein Klagelied, in dem es um den Verlust eines geliebten Menschen geht.