Fresh Legs Berlin 2018 (DE)

Fresh Legs Berlin 2018  

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Ivan Arkhipov (RU) / Karmen Kraft (ES) / Ornella Orlandini (IT) / Xecon Uddin (BD) / Jarosław Lisicki (PL) /
Anne Louise Blicher (DK)  / 
Tuomas Korkalo (FI) / Katarzyna Kowalska (PL) / Georg Bothe (DE) / Lisa Rytterlund (SE) /
Line Schjølberg (NO) / Simone Hooymans (NL) / Ian Liddle (UK)   / Johan Reisang (NO) / Katharina Schellenberger (DE) / Marcus Gestré (SE) / Konrad Peszko (PL) / Philipp Haucke (DE) / Attila Schwanz (IT) / Loïc Saulin (FR) / Oscar Rey (ES)

Auch dieses Jahr wieder freuen wir uns, in unserer jährlichen Fresh Legs Ausstellung 22 aufstrebende internationale Künstler präsentieren zu dürfen – alle mit ihren einzigartigen Stilen, Techniken und Materialien. Das Endergebnis ist eine spannende Gruppenausstellung mit figurativen und abstrakten Kunstwerken und einer großen Auswahl von Techniken, die der Betrachter entdecken kann.

Mehr als 100 Künstler bewarben sich mit mehr als 500 Kunstwerken. Nach einem langen und sorgfältigen Screening-Prozess, wurden 22 Künstler ausgewählt. Die Fresh Legs Ausstellung betont eine kuratierte Auswahl dieser Künstler und wir freuen uns sehr, ihre Reise zu verfolgen. Erleben Sie starke Gesellschaftskritik, perfekt aufgenommenes  zeitgenössisches Leben und präzisierte technische Fähigkeiten. Durch die Nutzung der verschiedenen Materialien und Techniken – von Zeichnungen und farbigen Malereien bis hin zu animierten Videosequenzen – erstaunen sie uns und ziehen uns in ihren Bann. Die durch die individuellen Ausdrücke der Künstler interpretierten Schlüsselbegriffe schließen die Aspekten der Menschlichkeit und Besorgnis über die aktuelle Entwicklung der Gesellschaft mit ein. Hier werden menschliche Beziehungen, Einsamkeit und die Zerbrechlichkeit des flüchtigen Moments in den Kunstwerken erkundet. Die Werke nehmen uns mit auf eine Reise, in der die Umwelt und die Schwierigkeiten des Einzelnen in der heutigen Welt   beleuchtet werden.

 


Ivan Arkhipov (RU)

Karmen Kraft (ES)

Ornella Orlandini (IT)

Xecon Uddin (BD)

Anne Louise Blicher (DK)

Jarosław Lisicki (PL)

Tuomas Karkalo (FI)

Katarzyna Kowalska (PL)

George Bothe (DE)

Lisa Rytterlund (SE)

Line Schjølberg (NO)

Katharina Schellenberger (DE)

Simone Hooymans (NL)

Ian Liddle (UK)

Johan Reisang (NO)

Marcus Gestré (SE)

Oscar Rey (ES)

Konrad Perzko (PL)

Philipp Haucke (DE)

Attila Schwanz (IT)

Hannes&Johannes (SE)

Loïc Saulin (FR)

Ivan Arkhipov (RU)

Ivan Arkhipov ist ein in Moskau ansässiger Künstler mit einem Hintergrund in Grafikdesign. 2011 fing er an Kurzfilme zu produzieren, wo er Druckgrafiken und Videokunst vereint. Arkhipovs Video A Walk benutzt die klassische monochromatische Drucktechnik als Grundlage für seine Animation. Diese Einzelbild-Animationen sind aus handgedruckten Kaltnadelradierungen entstanden. Die Kurzfilme wurden aus 1000 Drucken erstellt und das macht Arkhipovs Werke noch interessanter.

Karmen Kraft (ES)

Karmen Kraft wurde in Spanien geboren und wohnt und arbeitet momentan in Berlin. Sie arbeitet mit Malerei, Zeichnungen und verschiedenen Drucktechniken. Die Werke in dieser Ausstellung sind aus ihrer Serie RAÍCES, die in Spanisch “Wurzeln” bedeutet. Diese Serie ist das Ergebnis von Krafts Reise nach Peru, wo sie kürzlichen Klimakatastrophen und deren Einfluss auf das Leben der Menschen gegenüberstand. Das Konzept von “Wurzeln”, mit dem sie sich hier beschäftigt, bildet die Grundlage ihrer künstlerischen Arbeit. Sie vertieft sich hier in ihrem Anden-Erbe und ihrem Selbstempfinden, während sie nach ihrem inneren Kind sucht.

Ornella Orlandini (IT)

Ornella Orlandini wurde in Turin, Italien, geboren, und wohnt und arbeitet momentan in Berlin. Sie arbeitet jetzt an ihrem künstlerischen Projekt, das sich mit Identität, Gedächtnis, Objekte und Raum auseinandersetzt. In den letzten Jahren sind Orlandinis Werke, durch ihre Experimente mit den verschiedensten Materialien – Staub, Erde, Asche, Blei und Putz – und die hierbei entstandenen Veränderungsprozesse gereift. Mit diesen Materialien schafft Orlandini Oberflächen für ihre Fotos und Siebdrucke. Die Zufälligkeit dieses Prozesses ist symbolisch und gleichzeitig eine Ergänzung zu ihren Werken. Die Zerbrechlichkeit der Fotos und die Auflösung der Drücke zeigt Orlandinis Absicht, den unaufhörlichen Übergangsprozess der Identität durch Zerbrechlichkeit als auch Ermächtigung und einen ständigen Kampf zwischen Ordnung und Chaos  zu zeigen.

Xecon Uddin (BD)

Xecon Uddin ist visueller Künstler aus Bangladesch, der momentan in Paris, Frankreich, wohnt und arbeitet. Sein Interesse für Kunst entstand in seiner Kindheit. Seine Werke erkunden die surrealistischen Möglichkeiten von Fotografie, mit einem intensiven Schwerpunkt auf die Themen sexueller Identität und Geschlecht, und er benutzt sich selbst als Werkzeug in seiner Kunst. Uddin porträtiert sich selbst in seinen Fotos und benutzt seinen Körper als Muse für seine künstlerische Arbeit und bearbeitet Sinneswahrnehmungen und spirituelle Überlegungen, um auf die Themen von sozialer, politischer, kultureller und sexueller Identität aufmerksam zu machen.

Anne Louise Blicher (DK)

Die in Dänemark ansässige Künstlerin Anne Louise Blicher arbeitet mit Grafik und Malerei. Blichers Arbeiten beschäftigen sich mit der Natur, die uns umgibt und den derzeitigen Fragen des Klimawandels, und nutzt wiedererkennbare Elemente, um die aktuelle Situation in der Welt darzustellen. Sie hinterfragt wie etwas so einfaches wie das Leben so kompliziert geworden ist. Die Welt ihrer Gemälde ist eine, wo Menschen und Tiere nicht Seite an Seite leben. Sie schafft ein Bild unsere Zeit, wo die Menschen nicht nur die Tiere, sondern auch andere Menschen beherrschen. Blichers Werke zeigen uns die Einfachheit des Individuums –  eingefangen auf der Leinwand, genauso wie es Tagtäglich in der Welt gefangen gehalten wird.

Jarosław Lisicki (PL)

Jarosław Lisicki ist ein Maler aus Polen und wohnt in Krakau. Seine Zeichnungen stellen Menschen in verschiedenen alltäglichen Situationen und sozialen Kontexten dar. Lisicki benutzt Tinte und Seife auf Papier in seinen Werken, um die spezifischen Farbnuancen und den Gelbton des Papiers zu implementieren. Der Gegensatz zwischen der dominierenden Tinte und der Sanftheit der entstandenen Papierfarbe gibt den Zeichnungen Volumen und eine neue Dimension. Die Kunstwerke wirken fast beängstigend und schaffen ein Gefühl von unheimlicher Stille.

Tuomas Korkalo (FI)

Tuomas Korkalo ist ein finnischer Künstler, Maler und Kurator. Korkalo malt, zeichnet und entwirft Kunstinstallationen. Die abstrakten und geometrischen Figuren in seinen Werken erinnern an die Ästhetik des frühen 20. Jahrhunderts der Bauhaus-Bewegung. Im Gegensatz zur Bauhaus-Ästhetik setzt er in seinen Kunstwerken eine dem Aquarell ähnliche Technik um, die seinen Arbeiten eine zusätzliche Leichtigkeit verleiht. In diesen Werken sind die geometrischen und farbigen Kompositionen auf sich selbst gestellt. Die eindeutigen Formen schaffen ein behagliches Gefühl von Klarheit und Symmetrie.

Katarzyna Kowalska (PL)

Katarzyna Kowalska hat einen Hintergrund in sowohl Kunst als auch in Jura und arbeitet mit Malerei, Wandgemälden und Fotografie. Momentan wohnt sie in Warschau, Polen. Ihre Werke auf Leinwand zeigen eine eigenwillige Kombination von zwei ganz verschiedenen Ausdrucksarten – die Strenge der Geometrie und die Leichtigkeit der gestischen Malerei. Die Freiheit der Gesten, die Kowalska auf der gleichen Leinwand anwendet, bringt eine mehr organische Empfindlichkeit in ihre Werke. Diese zwei unterschiedlichen Ausdrucksformen erzeugen die Illusion von Endlosigkeit und Bewegung; von etwas, was wirklich und fassbar erscheint aber eigentlich nicht in dieser Form existiert.

Georg Bothe (DE)

Georg Bothe ist ein in Berlin ansässiger, deutscher Künstler. Bothes Werke in dieser Ausstellung sind Tuschezeichnungen auf Millimeterpapier. Die undurchlässigen, voluminösen, abstrakten Objekte, die der Künstler in seinen Zeichnungen präsentiert, werden durch die Anwendung von Millimeterpapier noch ergänzt. Die Papierstruktur gibt den Werken eine komplementäre Schicht von Textur und unterstützt ein Gefühl von Körper und Raum. Die Objekte sehen fast floral aus und zeichnen sich trotzdem durch Leichtigkeit aus. Durch den Kontrast der monochromatischen Formen erscheint alles dunkel und mysteriös.

Lisa Rytterlund (SE)

Lisa Rytterlund ist eine Künstlerin aus Stockholm, Schweden. Ihr Werk zeigt einen starken Einfluss aus Illustration und urbaner Kunst. Themen, auf welche die Künstlerin sich beruft, stehen oft in Verbindung mit Frauenfragen und Sexualisierung. Durch die Implementierung von religiöser Ikonographie in einer fast kitschigen Art und Weise wird die Absurdität dieser Problemstellungen sichtbar. Rytterlund macht sich die Werke von bekannten Künstlern zu eigen. Sie ersetzt das ikonische Bild von der mystischen Medusa mit einer Figur eines Mädchens mit phallischen Haaren und verspottet damit die Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft. Das kann auch als eine Art von Stärke und sexueller Freiheit interpretiert werden, um hervorzuheben, dass Frauen sich nicht um gesellschaftlichen Regeln sorgen sollten.

Line Schjølberg (NO)

Norwegische Künstlerin Line Schjølberg hat einen Hintergrund in Zeichnung, Malerei und Kunstgeschichte. Schjølberg arbeitet mit Öl und Acryl auf Leinwand, hauptsächlich mit deckenden Pastelltönen. Oft benutzt sie das kindliche Universum als Ausgangspunkt. Die Arbeiten laden den Betrachter auf eine geheimnisvolle Reise ein – wo die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Die Erzählung ist oft träumerisch, von einem geheimen Nebel verhüllt fast wie in einem Märchen. Schjølbergs makellose Technik lässt die Bilder lebendig erscheinen.

Katharina Schellenberger (DE)

Die deutsche Künstlerin Katharina Schellenberger wohnt und arbeitet in München und Landsberg am Lech. In ihren Werken benutzt Schellenberger Mischtechniken und stärkt damit die Dynamik in ihren Porträts. Die schweren und dunklen Pinselstriche komplementieren die Freiheit und Transparenz der angewendeten Aquarelltechnik und betonen damit gleichzeitig die sanfte Farbpalette. Mit einer fast kindlichen Ästhetik komplementiert sie ihre Portraits. Sie zeichnet nur das Notwendigste, um die menschliche Figur darzustellen, und benötigt nicht die Komplexität von Details, um ihre künstliche Absichten zu zeigen.

Simone Hooymans (NL)

Simone Hooymans ist eine niederländische Künstlerin, die mit experimenteller Animation arbeitet. Sie benutzt Tuschezeichnungen und Colorationen, und kombiniert diese mit hochentwickelter Computertechnologie. In ihren Animationen entwirft Hooymans fantastische und verdrehte Märchen Universen mit Erzählungen, die den Betrachter seine eigenen Schlüsse ziehen lässt. Ein wiederkehrendes Thema ihrer Animationen ist die Rückforderung der Natur und die Thematisierung der wachsenden Urbanisierung und Technologie. Die Themen erkunden die verschiedensten Gemütszuständen von Harmonie bis hin zur Angst. Das Ergebnis ist eine Serie von beruhigenden und hypnotisierenden Bildern, die den Betrachter erstaunlicherweise ruhelos zurücklassen, während sie unaufdringlich die Probleme der Welt benennen.

Ian Liddle (UK)

Ian Liddle ist ein britischer Maler und Grafiker. Die hier gezeigten Arbeiten sind einladend und nehmen den Betrachter mit auf eine bunte und spannende Reise, die am Ende trotzdem zu einem Gefühl von Ruhe und Gelassenheit führen wird. Seine angewandte Technik und die Dimensionen schaffen eine Herausforderung für den Betrachter, die Objekte und deren unterschwellige Bedeutung zu entdecken und zu deuten.

Johan Reisang  (NO)

Johan Reisang ist  ein norwegischer Künstler, der seit 2013 in Berlin wohnt und arbeitet. Er arbeitet mit Zeichnungen sowie visueller und digitaler Kunst. Reisang vermischt verschiedene Stilarten und versetzt den Betrachter in ein anderes Universum, gefüllt mit verformten Körpern, merkwürdigen Geschöpfen und behandelt oft Alltagsfragen und gesellschaftliche Herausforderungen. Schwingend zwischen Optimismus und Dunkelheit, kennzeichnen seine Arbeiten der souveräne Strich und die klare Farbwahl. Seine Kunstwerke beinhalten immer gesellschaftliche Kritik. Die erst fast unschuldig erscheinenden Körper entpuppen sich schnell als deformiert und verdeutlichen so die Aussage des Künstlers.

Marcus Gestré (SE)

Marcus Gestré ist in Berlin ansässiger schwedischer Illustrator und Animator. Gestrés Kunstwerke sind Zeichnungen und Gemälden, in denen er sich von Street art inspirieren lässt. Durch das Kombinieren verschiedener Techniken, wie Acryl, Tinte, Aquarell und Tusche,  kreiert er in seinen Werken eine fast verspielte Atmosphäre. Die Kunstwerke sind futuristisch, robotisch sowie ironisch und hinterfragen unsere Gesellschaft. Wo steuern wir hin – wahrscheinlich auf eine von menschenähnlichen Robotern dominierte Welt, wo wir immer nach einem Weg suchen, die Menschheit am Leben zu erhalten.

Oscar Rey (ES)

Oscar Rey aus Spanien, in Berlin ansässig, arbeitet mit Malerei, Skulptur, Street Art und Fotografie. Für ihn gibt es keinen Abstand zwischen seinem persönlichen Leben und der Kunst, welches er in seinen Werken zum Ausdruck bringt. Rey kreiert figurative Kompositionen mit einer primitiven Prägung und implementiert dabei Experimente und verschiedene Mischtechniken. Er benutzt eindeutige, klare Formen und Farben, um seine Geschichte malerisch wiederzugeben. All seine Werke besitzen einen dynamischen Ausdruck und expressive Intensität. Die fast abstrakt erscheinenden aber dennoch figurativen Darstellungen spiegeln seine tagtäglichen Gedanken wieder.

Konrad Peszko (PL)

Konrad Peszko ist ein polnischer Künstler, der hauptsächlich mit Malerei arbeitet. Er interessiert sich für Themen, wie die Umsiedlung in Stadträumen und hinterfragt die ursprüngliche Funktion von Architektur. Die architektonische Inspiration ist offensichtlich in seinen Werken und wird durch undurchlässige, monochrome Farben und geometrische Formen gekennzeichnet. Die Ästhetik seiner Werke wird von der deutschen Bewegung der Neuen Sachlichkeit  inspiriert.

Philipp Haucke  (DE)

Philipp Haucke ist visueller Künstler und Grafiker aus Deutschland. Seine Werke sind oft detaillierte Serien von Zeichnungen, in der Haucke mit den Konzepten von Zwei- und Dreidimensionalität spielt. In diesen Zeichnungen benutzt Haucke ein monochromatisches Spektrum, um die Illusion von Volumen und Textur auf dem Papier zu erreichen. Der Künstler schafft Formen, die unwirklichen, schwebenden und geometrischen Gestalten ähneln, aber auch Mikroorganismen, die sich auf dem Papier zu bewegen scheinen.

Attila Schwanz (IT)

Attila Schwanz ist italienischer Maler, Comiczeichner, Illustrator und Designer. In seinen Werken benutzt Schwanz verschiedene Techniken; von Tusche, Pastellen bis Aquarellen und oft auch Kugelschreiber, die seinen Kunstwerken eine fast pragmatisch untersuchende Menge an Details verleihen. Die Besonderheit seiner Technik erweckt die Bilder zum Leben und schafft ein Gefühl, als ob die Objekte ihren natürlichen Lebensraum im Papier verlassen könnten. Seine Vorliebe für Fantasy ist eindeutig sichtbar und gibt seinen Werken einen ihm eigenen Ausdruck.

Hannes & Johannes (SE)

Hannes Elltorp und Johannes Helgelin sind schwedische Animations- und Illustrationskünstler. Ihr Ziel ist es zu unterhalten, zu informieren und zu inspirieren. Ihr Werk besteht aus drei animierten Kurzfilmen, die für ihre farbigen und grotesken Szenen und die darin enthaltene Sozialkritik bekannt sind. Die Struktur dieser Kurzfilme ist durch eine Komposition von mehreren Etappen gekennzeichnet: von einem alltäglichen Szenario das sich langsam zu einer dramatischen Geschichte voller Alpträume entwickelt. Dieser Verlauf ist als Sozialkritik zu verstehen; von allgemeiner Depression, Problematiken der Lebensmittelindustrie bis hin zu moderner konsumorientierter Fernsehkultur. Hier wird ein Bild einer Gesellschaft gezeichnet, die uns alle zu Zombie-ähnlichen,wirklichkeitsfremden Individuen macht..

Loïc Saulin (FR)

Loïc Saulin wurde in Dijon, Frankreich, geboren und wohnt und arbeitet jetzt in Berlin. Saulin wuchs in einem von progressiver Musik geprägten Umfeld auf und wurde von esoterischen Comicbüchern umgeben – diese Faktoren beeinflussten später auch seine künstlerischen Werke. Aufgrund dessen entschied sich Saulin für einen eher abstrakten und konzeptuellen Zugang zur Kunst, mit der er die Schichten des Unterbewusstseins erkundet. Saulins Bilder vermitteln dem Betrachter eine Dreidimensionalität durch die Überlagerung vielfacher Schichten von Farben. Dieser Effekt wird durch Saulins Vermischung von Acrylfarben, Sprayfarben, Buntstiften und Aquarellfarben erreicht.