Giuditta R (IT)

Giuditta Rustica (IT)

Giuditta R

Giuditta Rustica

Giuditta Rustica

Die italienische Künstlerin Guiditta R arbeitet seit zwei Jahren abwechselnd in Dänemark, Deutschland und Italien. Sie porträtiert oft Kinder in ihren Zeichnungen, beunruhigend und geprägt von Melancholie und Dunkelheit. Ihre Arbeiten erinnern an Horrorfilme wo Kinder uns mysteriös und manipulierend dazu zwingen unsere Komfortzone zu verlassen und unbekanntes Land zu betreten.
Die fratzenhaften Kindergesichter erinnern an alte vergessene Fotografien und machen die Begegnung mit der Kunst von Guiditta R zu einem sowohl beunruhigend als auch verlockenden Erlebnis. Die italienische Künstlerin benutzt einen Horrorfilms Ästhetik und eine expressionistische Grobheit um die Dunkelheit des Menschen und das Unterbewusste zu untersuchen, und gibt diesen Gesichtsausdrücken eine Form – und visualisiert damit deren Melancholie und Mystik.

Giuditta R (geboren, 21. Juli 1984) ist eine italienische, visuelle Künstlerin. Sie ist in Messina, Italien, geboren, aber wohnt und arbeitet wechselweise in Kopenhagen und Berlin.

Giuditta hatte schon als Kind immer einen engen Bezug zur Kunst, da ihre Eltern beide Künstler sind. Schon seit ihrer Kindheit an zeichnet Giuditta R aber erst in 2008 intensivierte sie ihre thematische Bearbeitung mit der serier „Drops of Madness“. Sie benutzte die sogenannte Graphittechnik.
Ende 2008 absolvierte sie ihren Master mit Bravour an der Academy of Fine Arts in Catania (Italien). Kurz vor ihrer Abschluss nahm sie an einem Kursus in Kopenhagen (Dänemark) teil, und diesen mit der Teilnahme an einem virtuellen Kunstprojekt beendete. Sehr beeindruckt von dieser Erfahrung entschloss sich Giuditta später nach Dänemark umzuziehen. Sie wollte sich mit der Stadt beschäftigen und ein größeres Netzwerk im künstlerischen Feld etablieren. Nach einem Jahr wo sie mit Produktion und Selbstpromotion gearbeitet hat, bekam sie die Möglichkeit an einer Gruppeausstellung in einer sehr angesehenen Galerie in Dänemark, Galleri Christoffer Egelund, mitzuwirken.

Im selben Jahr baute sie ihre Kontakte in Berlin und Milano aus. Im Freies Museum in Berlin wirkt sie in der Austellung „Christmas Palm“ mit. In Milano hatte sie eine an der Galerie Antonio Battaglia im Brera-Viertel eine Austellung. Sie zeigte ihre Werke in verschiedenen internationalen Ausstellungen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Litauen, Spanien und auch Italien.

2010 hatte sie einen längeren Aufenthalt in Berlin wo sie recherchierte.
In diesem Jahr wurde die Künstlerin auch im Danish Arts Council’s Intercultural Advisory Project involviert und bekam in dieser Verbindung eine jährliche Stellung als Mentor. Zusammen mit der dänischen Künstlerin, Anna Bennike, nahm Giuditta an einer internationalen Gruppenaustellung teil, die vom Interkulturalismus in Dänemark handelte. Die Ausstellung „Generous Gestures“ fand im charmanten Gebäude für gegenwärtige Kunst „Den Frie Udstillingsbygning“ im Zentrum von Kopenhagen statt.

Ende 2010 hatte Giuditta in einem anderen Zentrum für gegenwärtige Kunst „SAK“ in Svendborg (Dänemark) eine Soloausstellung. Auch in 2011 hat die Künstlerin viele von ihren Zeichnungen ausgestellt. Unteranderem eine große Soloausstellung im „Sala Dogana vom Palazzo Ducale“ in Genova (Italien).
Im selben Jahr bewarb die Künstlerin sich für eine Ausschreibung, und wurde unter sieben anderen italienischen Künstlerinnen ausgewählt, um an der internationalen Biennial JCE (Jeune Cretion Européenne) für gegenwärtige und neue Kunst teilzunehmen. 2011 wurde die Ausstellung in Paris eröffnet und bis zum Jahr 2013 wurde sie in verschiedenen Zentren für gegenwärtige Kunst und Galerien in mehreren europäischen Ländern gezeigt.

2012 wurde Giuditta vom etablierten Kurator, Basak Malone, entdeckt.
Er wählte ihre Werke zum „New Collectors Book“, eine einzigartige New York Publikation, die sowohl Werke von ausgewählten internationalen Künstlerinnen als auch Kunsttendenzen aus der ganzen Welt darstellt, aus.

2012 verbrachte die Künstlerin noch einen Zeitraum im Ausland, um Recherche zu machen. Diesmal war sie in die charmante europäische Hauptstadt Prag in Tschechien gefahren. Hier wurde sie von verschiedenen künstlerischen Trends inspiriert, z.B. die Tonträgernutzung, die zur Kombination von zweidimensionalen Produktionen genutzt wird.

2013 präsentierte Giuditta R die neue Produktion in dem privaten Kunstsalon der Kuratorin Tijana Miskovic, die im Stadtkern von Kopenhagen liegt. Hier bekam sie die Gelegenheit ihre Werke zusammen mit einer Reihe von anderen etablierten Künstlern, Claus Carstensen, Ismar Cirkinagic, Odey Curbelo und Robert Mc Nally auszustellen.