Maja Zagórska (PL)

Maja Zagórska (PL)

Maja Zagórska verwendet in ihren Werken oft Selbstporträts, Zeichen und Symbole auch Zitate und Alltagsgegenstände um die Freude aber auch die altäglichen Kämpfe unseres modernen Lebens zu kommentieren. In ihrer Everyday struggle-Serie schildert sie ihre persönlichen Höhen und Tiefen und ihren Versuch, dieser sehr privaten Erzählung Gestalt zu geben. Durch ihre energischen Zeichnungen stellt sie zuweilen humoristische aber auch peinliche, trivielle, zwanghafte oder sentimentale Aspekte des Alltagslebens dar. Die Details ihrer Zeichnungen sind wiedererkennbar und illustrieren – von einzelnen gefärbten Elementen unterstützt – oft humoristisch, Gegenstände oder Situationen, mit denen wir uns identifizieren können.

Everyday_struggle_1_drawing_42,5x30cm_2014_20€_Maja_Zagorska_original

Everyday_struggle_2_drawing_42,5x30cm_2014_20€_Maja_Zagorska_original

December_drawing_44,5x32cm_2014_25€_Maja_Zagorska_original

Maja Zagórska (PL) by GHA

Die junge Künstlerinn Maja Zagórska wuchs im Grenzgebiet zwischen Polen und Deutschland auf und studiert an der Berliner Kunsthochschule in Weissensee.  Ihr künstlerischer Ausdruck ist nicht an eine bestimmte Technik gebunden.

Sie arbeitet mit Illustrationen oft farbige Erzählungen inspiriert von alten Familienfotos wo sich aktuelle Geschehnisse mit Erinnerungen vermischen.

Zagórska begann  ihre künstlerische Laufbahn mit 22. Aufgewachsen ,ohne künstlerische Referenzen in ihrer Famile, betrachtete sie Kunst nicht als eine  Zukunfts Möglichkeit und der Eindruck wie richtige Kunst aussehen müsste hielt sie davon ab selbst mit Kunst zu arbeiten. Zagórska erklärt ,jedesmal wenn sie begann zu zeichnen kam etwas hässliches dabei heraus.

Sie studierte Journalismus für 3 Jahre aber es stellte sie nicht zufrieden. Zagórska fühlte sich begrenzt von ihren Lehrern etwas schreiben zu müssen worüber andere schon geschrieben hatten. Hier war der Kreativitet schon ein bestimmter Rahmen gegeben und das war für sie nicht ausreichend. Zu diesem Zeitpunkt begann Zagórska mit dem zeichnen und  ihrem ersten Kunstunterricht in Polen. Nach einigen Nachforschungen online fand Sie die Kunsthochschule Weissensee und bewarb sich und wurde angenommen.

Zagórska beschreibt ihre Erfahrungen in Weissensee als lebensverändernd, sich dessen bewusst zu werden das es keine hässlichen Zeichnungen gibt. Sie mag Malerei die nicht perfekt ist und wo das Nicht Perfekte ein Teil des Bildes wird.

Wenn Zagórska von ihren eigenen Arbeiten spricht gibt es keine grossen und bedeutenden Erkenntnisse, sie betrachtet sich selbst als eher durchschnittlich, und nicht in der Position zu moralisieren. Ihre Kunst ist eine Biografie,eine Art ihre Gedanken zu sammeln,diese zu bearbeiten und dann etwas daraus zu lernen.

Sie benutzt Zeichen und Symbole wie zum Beispiel Sprüche,Objekte des täglichen Lebens und Selbstportäts um die Freuden und Hindernisse in ihrem Leben zu beschreiben. In ihren Arbeiten illustriert sie ihre personliche Höhen und Tiefen und den Versuch damit umzugehen.

In lebendigen Bildern zeigt Zagórska oft die trivialen, obsessiven,sentimentalen ,curiosen aber manchmal auch beschämende Aspekte des Lebens. Die Details in den Werken sind oft familäre und humoristisch und die coloristischen Objekte erinnern uns fast alle an Situationen und Dinge die wir kennen.