Yumie Yamakawa (JP)

Yumie Yamakawa (JP)

In wunderschönen Zeichnungen fängt Yumie Yamakawa menschliche Reaktionen und Gefühle ein.Hier liegt der Fokus auf der Schilderung von komischen Aspekten in tragischen Situationen. Ihre Werke haben Referenzen zu der oftmals sehr minimalistischen japanischen Formsprache aber auch zur europäischen Erzählkunst.Es sind ganz besonders die klaren, schwarzen Linien, die Masken und die sorgfältige Verwendung von Rot, welche die Essenz der Erzählung und die Eigenart Yamakawas erfasst und wo sie  sich über konventionelle und kulturelle Unterschiede hinwegsetzt und einen universellen Ausdruck entwickelt.

Playing Cards-Joker

Plying Cards-Wealth

2012 Playing cards-spade

Playing Cards-Knowledge

2014 Language of flowers_Lupin flower

Playing Cards-Love

2014 Monster-Audience

2014 Monster-Baku

2014 Language of flowers-Christmas rose

Yumie Yamakawa (JP) Play-Building blocks - 2015 - 30x40 cm

Yumie Yamakawa (JP) Play-Doctors and nurses - 30x40 cm

Yumie Yamakawa (JP), vs-Ideal child - 30x40 cm

Yumie Yamakawa (JP), vs-Understanding each other - 30x40 cm

Yumie Yamakawa (JP), vs-Your love - 30x40 cm

Yumie Yamakawa (JP), Monster-Personal space - 2014 - 30x40 cm

Yumie Yamakawa (JP), What I have in common with the future - 2013 - 30x40 cm

Yumie Yamakawa (JP) by GHA

Yumie Yamakawa ist aus Hyogo einer Stadt im Westen von Japan. Mit deutlichen  Referenzen zu Manga (typische japanische Buchillustrationen) beschäftigt sie sich in ihren minimalistischen Illustrationen mit menschlichen Reaktionen und Gefühlen. Sie fokusiert dabei auf das Komische in oft tragischen Situationen.

In Japan arbeitete sie als Kellnerin aber eigentlich hatte sie am liebsten keine Menschen um sich .
Sie fühlte sich oft gestresst,melancholisch und sie wollte einfach weglaufen. In 2009 begann sie ,um sich mit etwas anderem zu beschäftigen, kleine Illustrationen zu zeichnen aber betrachtete sich selbst nicht als Künstlerinn.

In 2012 sollte Yamakawa´s Mann ,auch ein  Künstler, nach Berlin ziehen und sie war froh darüber mit ihm zu gehen. Auf Aufforderung ihres Mannes begann sie nun mit  grösseren Illustrationen und bekam auch die Möglichkeit für ihre ersten Ausstellungen. Die Konfrontation mit dem Publikum liess sie das erste mal fühlen das sie eine Künstlerinn war.

Zu Hause zeichnet Yamakawa ununterbrochen. Ihre Inspiration kommt von Diskussionen mit Freunden , aber auch von was sie als den “sechsten Sinn” bezeichnet. Plötzlich entdeckt sie einen Künstler der sie inspiriert und sie beschäftigt sich eingehend mit dessen Werken ,wie z. Bsp. Jan Švankmajer, Egon Schiele und Marilyn Manson nur um einige zu nennen.

Yamakawa´s Werke haben Referenzen zum minimalistischen japanischen Ausdruck und der europäischen “Erzählkunst”. Hier sind die Einflüsse von Japan und der langen klassischen Tradition der europäischen Figuration mit der Beschreibung des täglichen Lebens in Einklang gebracht.

Ihr klarer schwarzer Strich, maskenähnlichen Gesichter und die sehr durchdachte Verwendung der roten Farbe erzählt ihre Geschichten. Yamakawa hat ihre ganz eigene künstlerische Sprache gefunden, implementiert Kulturunterschiede, und kreiert einen universellen Ausdruck das uns relatieren lässt aber auch in unserer eigenen Welt verlieren lässt.