Casper Johansson (SE)

Casper Johansson (SE)

Der visuelle Künstler Casper Johansson hat längere Zeit in Myanmar, Burma mit einer Gruppe von myanmarischen Künstlern gearbeitet,was ihn ganz sicher geprägt hat. Mit Stempelkissen und alphabetischen Gummistempeln schafft er “retuschierte”, realistische Malereien und Zeichnungen basiert auf Buchstaben und Wörter.Durch eine Wiederholung von Wörter vermittelt er seine Botschaft; leise Rufe in visualisierte Elemente von Hoffnung, Kampf und Widerstand eingebettet – möglicherweise sogar politische Aussagen.Bei einer aufmerksamen Auseinandersetzung mit den Werken eröffnet sich dem Betrachter die thematische Vielschichtigkeit die, weit über die figurativen Formen hinaus und von der Stempeltechnik unterstützt, deutlich wird.

Commander of Luminous Flux

Breaking Silence VI

969 Pagoda Rd

Casper Johansson (DK)  by GHA

Der schwedische kunstner Casper Johansson ist autodidakt. In dem kleinen Ort Ingared gab es in den 90 ziger Jahren nur ihn und eine kleine Gruppe von Freunden die Street Art machten. Hier fand er seine Inspiration und seinen eigenen Stil entwickelte. Elemente von Street Art,Graffiti und urbaner Art kann man auch heute noch in seinen Werken finden. Er benutzt oft Stencils u.a. in seiner serie von “Stempel arbeiten”, und auch in seinen Graffities benutzt er eine sehr minimierte Farbauswahl. Seine Kunstwerke sind eindeutig politisch.

Seine Ausbildung in “Entwicklung und Internationale Zusammenarbeit” führt in für längere Zeit ins Ausland wo er mit Nothilfe arbeitet. Er kommt un.a. nach Myanmar wo er sich ausschliesslich auf seine künstlerische Arbeit konzentrieren kann und die Möglichkeit hat mit myramarischen Künstlern zu arbeiten. Hier fühlte er sich zum ersten mal als “richtiger” Künstler.
In Myanmar kreierte er seine Werke und nahm die in gang währenden Prozesse im Land als Ausgangspunkt. Die Demokratisierung und Veränderungen die er in seinen Werken sichtbar machte erlebten eine Wertschätzung und entwickelten  beim Betrachter ein grösseres Bewusstsein was dort aktuell geschah. Als er zurück nach Schweden kam ,nach 10 Jahren  im Aussland, hatte er Schwierigkeiten sich anzupassen und kann sich immer noch manchmal als Fremder in seinem eigenen Land fühlen.

Johansson hatte das persönliche Bedürfniss ein grösseres Wissen über Myanmar zu verbreiten aber traf nur auf wenig Interesse in Schweden. In der darauf folgenden Zeit konzentrierte er sich mehr auf seine künstlerische Entwicklung. Heute liegt sein Fokus auf dem lernen von Techniken und deren Vermischung und auf Grafik.

Johansson räumt ein,das er sich manchmal davon begrenzt fühlt nicht eine formale künstlerische Ausbildung zu haben,ist aber gleichzeitig davon überzeugt das es ihm eine gewisse Freiheit und Aufrichtigkeit  einräumt.

Han understreger, at det var en lettelse at projicere sine personlige tanker og følelser over på den sociale kontekst i Myanmar, men at han i dag i stedet forsøger at analysere sig selv mere end verden omkring ham.
Johansson observiert konstant was um ihn herum geschieht und fügt hinzu das sein engagement in Menschenrechte und Demokratie sich auch in zukunft in irgend einer Form in seinen Arbeiten wiederspiegeln wird. Er unterstreicht das es eine Erleichterung war seine Gefühle und Gedanken über den socialen kontex in Myanmar in seiner Kunst zu bearbeiten,aber heute beschäftigt er sich mehr mit einer Eigenanalyse und etwas weniger mit der Welt um ihn herum