Jetzige Ausstellung Berlin

INTERNATIONAL EXHIBITION FRESH LEGS BERLIN 2020

51 Künstler  ➯ 21 Länder ➯ 2 Kunstgalerien

Galleri Heike Arndt DK : 24.06.20 – 03.10.2020  verlängert bis zum 31.10
A. Barry Rosenlund (DK), Steph Huang (TW/UK), Charo del Cura (DE), Iveta Tomanová (SK), Cecilia Klementsson (SE), Violeta Vollmer (DE),Ange Schmiert (AT), Jenna Kähönen (FI), Line Schjølberg (NO), Alexis Jang (DE), DeDe Handon (DE), Lorena Bueno Larraz (ES), Inguna Gremzde (LV), Pieter Lerooij (BE), Andrej Konopek (RS), Artur Popek (PL), Max Kling (DE), Alessandro de Leo (IT), Péter Tauber (AT), Meik Brüsch (DK), Andrea Cerquiglini (IT), Jean-Baptiste Monnin (DE), Miska Mio (FI), Adrian Williams (DE)

INSELGALERIE Berlin : 25.06.20 – 15.08.2020  Mehr info →
Anne-Britt Kristiansen (NO), Beate Baumgärtner (DE), Beate Tischer (DE), Birgit Borggrebe (DE), Birgit Fechner (DE), Charlène Levasseur (FR), Daniela Adamez (ES/CO), Elham Khatiri (IR), Esther Eigner (AT), Fanny Spång (SE), Florencia Kettner (ES), Gudrun Fischer-Bomert (DE), Heike Gronemann (DE), Izabella Retkowska (PL), Joana Lucas (PT), Jola Gmur (PL), Muriel Valat-B (FR), Kerstin Paillard (FR/SE), Louz (JO), Kirsti Grotmol (NO), Mady Piesold (DE), Simone Florell (DE), Roya Issa (SY), Vi-Faivre (BE), Natascha Pötz (DE), Sandra Haselsteiner (DE), Nina Urlichs (DE)

Unter dem Titel Fresh Legs BERLIN schreibt die Galleri Heike Arndt DK jährlich weltweit einen Open Call in allen Sparten der Kunst aus. Wieder ist die INSELGALERIE BERLIN in diesem Jahr Partner der Ausschreibung.  Diese Kooperation sichert eine noch größere Spannweite künstlerischer Positionen als in den Jahren zuvor. Insgesamt 51 ausgewählte Künstler*innen äußern sich in beiden Galerien zu den Herausforderungen unserer Zeit und den daraus neu resultierenden Fragen nach Menschlichkeit. Die Werke richten sich an ein breites Publikum und geben Platz für Nachdenklichkeit und Inspiration, können aber auch beunruhigen und überraschen.

➯ Galleri Heike Arndt DK @ Voigtstaße 12 10247 Berlin

Galerie Heike Arndt DK präsentiert:

       A. Barry Rosenlund (US)              Adrian Williams (DE)                Alessandro de Leo (IT)                   Alexis Jang (DE)

         Andrea Cerquiglini (IT)             Andrej Konopek (RS)                  Ange Schmiert (AT)                        Artur Popek (PL)

        Cecilia Klementsson (SE)             Charo del Cura (ES)                 DeDe Handon (US)                 Inguna Gremzde (LV)

        Iveta Tomanová (SK)          Jean-Baptiste Monnin (FR/DE)           Jenna Kähönen (FI)                  Line Schjølberg (NO)

   Lorena Bueno Larraz (ES)                  Max Kling (DE)                         Meik Brüsch (DK)                         Miska Mio (FI)

             Péter Tauber (AT)                   Pieter Lerooij (BE)                    Steph Huang (TW/UK)                  Violeta Vollmer (DE)

Allison Barry Rosenlund (US)
A. Barry Rosenlunds Stillleben kombinieren traditionelle Malerei mit zeitgenössischen Sujets. Die Künstlerin knüpft an den flämischen Stil an, bildet allerdings unangenehme, fast beschämende Szenarien ab.

Adrian Williams (DE)
Williams’ akribische Collagen agieren als Karten, die Geografie seiner Innenwelt aufzeichnen oder die Welt, die “Hunde hören” sichtbar machen. Damit bricht er die Wand zwischen Vorstellung und physischem Raum.

Alessandro de Leo (IT)
Alessandro De Leos kontrastreiche Schwarz-Weiß Fotos zeigen Gesichter und Ganzkörperportraits. Die Personen bewegen sich, verschwimmen vor der Linse der Kamera und visualisieren die stetige Veränderungen aller Dinge.

Alexis Jang (DE)
Jangs Malereien wandern auf einem schmalen Grat zwischen Lust und Abneigung. Sie verleiht ihren Gefühlen in Gestalt von Speisen Form und erstellt damit einen raffinierten Gegenentwurf zu den objektifizierenden Werbetafeln der 50er.

Andrea Cerquiglini (IT)
Cerquiglinis Künstlerbücher verbinden Zeichnung und Notizen. Die dichte Kalligrafie lässt die Schrift in den Hintergrund treten und hebt die gezeichneten Häusersillhouetten hervor.

Andrej Konopek (RS)
Konopek erkundet die menschliche Psyche und lässt seine Bildwelt von bizarren Wesen bevölkern. Auf seinen Mixed-Media Arbeiten treffen abstrakte und figurative Elemente aufeinander.


Ange Schmiert (AT)
In verschiedenen Medien bildet Ange Schmiert den menschlichen Körper ab. Dabei ergänzt sie akkurate anatomische Darstellungen mit surrealen Elementen.

 

Artur Popek (PL)
Artur Popeks Bilder konstruieren surreale Landschaften, in denen sich alle Dimensionen verschieben. Schwere Maschinerie und Rüsseltiere schweben über einer erdigen, traumartigen Welt.

Cecilia Klementsson (SE)
Klementsson übernimmt Posen aus Modemagazinen und setzt sie schichtweise als Ölmalerei um. Sie zeigt fleischige Körper in aufreizenden Posen.

 

Charo del Cura (ES)
In ihren verspielten Zeichnungen erkundet del Cura metaphorisch die Fäden sozialer Geflechte und die Fragilität zwischenmenschlicher Beziehungen.

DeDe Handon (US)
Handons abstrakte collager er kendetegnet ved kontrasterende farver, flydende linjer og betagende spændinger, hvis dynamik forstærkes af det negative rums nærvær.

Inguna Gremzde (LV)
Imguna Gremzde versetzt die traditionsreiche Disziplin der Landschaftsmalerei in die Verschlusskappen moderner Plastikflaschen. Damit verbindet sie Vergangenheit und Gegenwart und verweist auf die ungewisse Zukunft unseres Planeten.

Iveta Tomanová (SK)
Tomanovás Plastiken hinterfragen den Umgang mit moderner Technik. Sie zeigt fahle Figuren, die mit ihren Handydisplays verschmolzen oder verklebt sind und selbst kaum mehr größer als ein Handheld erscheinen.

Jean-Baptiste Monnin (FR/DE)
Monnins minimalistische Arbeiten ähneln auseinandergefalteten Origamifiguren. Dabei handelt es sich jedoch um präzise Graphitzeichnungen auf glattem Papier.

Jenna Kähönen (FI)
Kähönen untersucht die Grenzen zwischen Innerem und Äußerem. Sie zeichnet Selbstportraits, in denen  Körper und die Umgebung gleichermaßen kontrastreich und vielschichtig sind.


Line Schjølberg (NO)
Schjølbergs Skulpturen und Malereien zeigen eine beunruhigende Märchenwelt, in der gewaltvolle Albträume wahr werden. Ihre vielschichtigen Arbeiten sind sehr symbolträchtig und können lange betrachtet und entschlüsselt werden.

Lorena Bueno Larraz (ES)
Lorena Bueno Larraz’ zarte Portraits lassen die Figuren beinahe verschwinden. Die Schattierungen, aus denen sich die Gesichter zusammensetzen, verleihen den Zeichnungen eine Dreidimensionalität und Leichtigkeit.

Max Kling (DE)
Klings Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen Momente des Alltags. Der Schwerpunkt liegt dabei auf all dem, was normalerweise übersehen wird. Alles Gewöhnliche ist hier auf das wesentliche reduziert: Strukturen, Licht, Schatten und Spuren menschlichen Lebens.

Meik Brüsch (DK)
Brüsch arrangiert klobige Ornamente hinter gewöhnlichen Flachbildschirmen. Die kaleidoskopartigen Installationen erhalten dadurch Tiefe und eine dritte Dimension, die realer als jeder digitale 3-D Effekt ist.

Miska Mio (FI)
Miska Mio zeichnet reduzierte, aber dennoch starke Portraits. Er bildet seine Sujets und ihren Gemütszustand empfindsam ab.


Peter Tauber (AT)
Taubers übervolle Figurationen verbinden Malerei mit Comic, enthalten jedoch ein Paradox: Während Farben- und Formensprache sofort Assoziationen wecken, fehlen auf den zweiten Blick jegliche Helden, Handlungen und Geschichten.

Pieter Lerooij (BE)
Mit ironischem Unterton lässt Pieter Lerooij auf seinen Ölgemälden anthropomorphische Tiere in bizarren Szenarien auftreten.

Steph Huang (TW/UK)
Huangs verspielte Installationen setzten alltägliche Gegenstände in einen neuen, oft ironischen Kontext. Ihre Arbeit fußt in genauer Beobachtung von Raumverhältnissen und sozialen Beziehungen.

Violeta Vollmer (DE)
Vollmers präzise Bleistiftzeichnungen zeigen Tiere und Pflanzen aus nächster Nähe. Betrachtende sind dazu angehalten, an das Bild heranzutreten und den Blick für die kleinsten Details unserer Umgebung zu öffnen.