Teresa Gruber (AT)
Text written by GHA
Die zweidimensionalen textilen Assemblagen zeigen ein Wechselspiel zwischen Symmetrie und Raum. Die kreisförmigen monochromen Kompositionen besitzen ein Gefühl von kontrolliertem Chaos mit dunklen Drähten, die sich scheinbar absichtlich verwickeln und aus dem dichten Zentrum überlaufen. Die visuelle Spannung lädt zu weiteren Untersuchungen ein.
Dieses Gleichgewicht zwischen Abgrenzung und Ausbreitung spiegelt das natürliche System von Netzen, Wurzelstrukturen oder Landkarten wider. Die Kreisform ist nicht durch Starrheit und Geometrie gekennzeichnet. Vielmehr ist sie von Bewegung durchdrungen.Grubners Arbeiten verweilen im Raum zwischen Kontrolle und Zusammenbruch, zwischen Systemen und ihrer unvermeidlichen Fragilität und sind energiegeladen, auch wenn sie sich verknotet und an ihrer eigenen Struktur zerren. Sie laden zum Erforschen der Schönheit durch Komplexität, Wiederholung und der stillen Widerstandsfähigkeit der Materialien ein.
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“Circle 7/12” “Circle 5/12”







