Sebastian Laszczyk (PL)

Sebastian Laszczyk (PL)

Das wiederkehrende Thema der monochromen Radierungen des polnischen Künstlers Sebastian Laszczyk ist die Relativierung des Todes. Mit einem Sinn für Ironie und Vertikalität lädt er den Betrachter in diesen Raum ein, der undefiniert und offen für eine unendliche Untersuchung ist. Das Gefühl der Tiefe wird durch den schwarzen Hintergrund vermittelt, der die Offenheit für eine andere Realität verstärkt.

Die Umgebung spielt eine wichtige Rolle innerhalb der Komposition, da sie die Haltung und die Dynamik des Hauptmotivs bestimmt. Mit den manchmal schwebenden oder gehenden Figuren wirft Laszczyk einen satirischen Blick auf den Tod. Seine Skelette wandern in imaginären Umgebungen umher. Die Proportionen dieser Subjekte sind nicht real, sondern scheinen gigantisch zu sein und passen sich der Umgebung an.

Sebastian Laszczyk (PL)

Die Komposition wird als eine dynamische Betrachtung von Leben und Tod wahrgenommen. Laszczyk erweckt sein Skelett zum Leben, indem er es in Aktion darstellt, und zwar von unten nach oben, was der Szene ein Gefühl von Vertikalität verleiht. Diese Figuren wirken nachdenklich, denn ihr Leben ist endlos. 

Laszczyk wählt in seinen Werken einen eher ironischen Ansatz, da die Präsenz des Lebens nicht vom Konzept des Todes getrennt werden kann.

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                               Chwila                                                                            Strach